In der Zeit vom 24. Oktober bis einschließlich 02. November 2025 besuchte meine 4-köpfige Familie und ich den Bundesstaat New York (USA). Wir nahmen die Möglichkeit wahr, das Land der „unbegrenzten Möglichkeiten“ näher kennenzulernen. Bereits auf dem Weg dorthin wurden wir auf den Flughäfen als IPA-Mitglieder identifiziert und freundlich in Empfang genommen.
Bereits in der Ankunftshalle des JFK-Airports in New York City wurden wir vom hiesigen Zoll/Heimatschutz bzw. einigen Mitgliedern der IPA begrüßt. Mit dem Auto ging es dann zum Radio City Apartments direkt am Times Square in Manhatten.
Am 29.10.2025 besuchten wir dann das 13. New Yorker Police Departement in New York City wobei wir dort von Sergeant Carolina Arias herzlichst begrüßt wurden. Hier hatten wir auch Gelegenheit uns besser gegenseitig Kennenzulernen. Berührungsängste gab es dabei keine. Daneben angeschlossen war eine Police-Academy und eine S.W.A.T.-Einheit. Uns wurden zahlreiche Polizeibeamte aus unterschiedlichen Bereichen vorgestellt. Uns wurde gesagt, dass lediglich 3.500 Polizisten (ohne Traffic Police) für Recht und Ordnung sorgen. Das sorgte schon für Verwunderung. Wir wurden durch den gesamten Gebäudekomplex der unterschiedlichen Polizeieinheiten geführt und konnten uns dadurch einen Überblick über die Arbeitsabläufe und Methodiken der dortigen Einsatzeinheiten verschaffen. Auch im Hinblick auf die rechtlichen Möglichkeiten, Ausrüstungen und Personalstand sowie Einsatzfelder und unterschiedlicher Ausbildungszweige von der Verkehrspolizei bis zum einfachen Polizeibeamten bis hin zur Spezialeinheit wurde uns eine gute Übersicht der Betätigungsfelder nähergebracht. Der Fuhrpark war ganz typisch für Amerika, große und PS-starke Einsatzfahrzeuge mit Rammböcken und Truck’s der S.W.A.T.-Einheit waren vorhanden und konnten bestaunt werden.
Es gab für uns auch die Möglichkeit den Sporttest samt Hindernisparcours für angehende Polizeischüler zu absolvieren, was meine Kinder natürlich gleich ausprobieren mussten. Der anwesende Polizeitrainer, welcher auch Mitglied der S.W.A.T.-Einheit ist, pushte die Kinder mit typischen „Armi-Drill“. Andere Länder andere Sitten. Meine nicht volljährigen Kinder konnten gleich mit den originalen Dienstwaffen hantieren, was in Österreich wahrscheinlich nicht möglich wäre. Ein einzigartiges Erlebnis.
Wir wurden auch in die „Ahnen-Halle“ geführt in der uns die Geschichte der Entstehung der NYPD erzählt wurde. Natürlich ist 9/11 ganz gegenwärtig und hat sich in das Gedächtnis der New Yorker eingeprägt. Die Thematik und das Gedächtnis an die im Dienst verstorbenen Polizeikollegen und Ground Zero durften da nicht fehlen. Auf jedem Polizeirevier gibt es eine Gendenkstätte samt Fotos und Kränzen wo an die Verstorbenen Gedacht wird.
Letztlich wurden wir noch dem Chief Commander Officer James McCarthy vorgestellt. Dieser gab uns auch gleich reichliche Tipps für diverse Essenslokale, welche für ihre zubereiteten Steaks bekannt sind. Auch interessante Informationen für die Besichtigung von Sehenswürdigkeiten durften da nicht fehlen.
Wir wurden auch für die am 31. Oktober, am Times Square stattfindende Halloween Parade eingeladen. Uns wurde die Möglichkeit gegeben den Umzug vom VIP-Bereich aus mitanzusehen. Ein imposantes Erlebnis mit unzähligen Besuchern. Nach dem Unabhängigkeitstag, St. Patricks day und Thanksgiving wohl eines der größten Festlichkeiten in den USA. Obwohl sich große Menschenmengen in den U-Bahn-Stationen drängelnden ging alles geordnet zu. Die Kollegen konnten die Massen mit eigenem Leitsystem in einzelne Zonen einteilen und kanalisieren. Man fühlte sich ob der großen Menschenmassen nie unsicher. Und so wurde dieses Großereignis ein unvergessliches Spektakel für die ganze Familie.
Natürlich durfte nächsten Tag ein Besuch von „Ground Zero“ nicht fehlen. Das Museum ist wahnsinnig detailreich gestaltet. Die Gedenkstätte ist voll von originalen Überbleibseln und Resten der Twin Towers (World Trade Centers) des Terroranschlages am 11/9. Sehr eindrucksvoll und überwältigend hinterlässt der Besuch der Gedenkstätte wohl bei jedem Besucher Spuren. Aufgrund der gewonnenen Eindrücke und des herzlichen Empfanges in New York City, wurde unsererseits natürlich auch gleich eine Gegeneinladung der Verbindungsstelle Klagenfurt für einen Besuch ausgesprochen.
Ein herzliches Dankeschön an alle beteiligten IPA-Kollegen für den reibungslosen Ablauf und die uns diesen unvergesslichen Aufenthalt ermöglicht haben. Wir hoffen auf ein baldiges Wiedersehen mit den neuen IPA-Freunden.

